Das gut versteckte Arthouse-Kino im weltberühmten Kunstzentrum Alte Baumwollspinnerei.

GEGENKINO #12

Vom 10. bis 20. September findet die diesjährige Ausgabe des GEGENkinos statt – und wir möchten euch ganz herzlich dazu einladen!
Elf Tage lang erwartet euch ein vielfältiges Programm gefüllt mit peripheren Filmperlen, zahlreichen Gäst:innen und Gesprächen. Wir würden uns sehr freuen, euch auch in diesem Jahr beim Festival begrüßen zu können. 

Das Programm findet ihr HIER.

DIE ODYSSEE (OmU)

Regie: Christopher Nolan

173 min / ab 12 Jahren

DIE ODYSSEE, Christopher Nolans neuestes Filmprojekt, ist ein bildgewaltiges Action-Epos, das mit brandneuer IMAX®-Technologie an Schauplätzen auf der ganzen Welt entstanden ist. Der Film bringt Homers mythische Heldensaga am 16. Juli 2026 auf die große Leinwand. Zur Besetzung von DIE ODYSSEE gehören Matt Damon (Good Will Hunting), Tom Holland (Spider-Man: No Way Home), Anne Hathaway (Les Misérables), Robert Pattinson (Der Leuchtturm) und Lupita Nyong’o (12 Years A Slave). In weiteren Rollen sind Zendaya (Dune) und Charlize Theron (Monster) zu sehen.

Einmalige Filmkunst-Matinee am Sonntag, 13. ‪September um 11.00 Uhr.

Spielzeiten & Infos: HIER.

Wiederaufführung: HARD BOILED (OmU)

Regie: John Woo

128 min / ab 18 Jahren

Nachdem ein Polizist seinen Partner bei einer Schießerei mit Waffenschmugglern verliert, nimmt er die Verfolgung der Täter auf. Um den Hintermännern des Verbrechersyndikats auf die Spur zu kommen, verbündet er sich mit einem Undercover-Cop, der als Auftragskiller in die Organisation eingeschleust wurde. Gemeinsam schrecken sie vor keinem Mittel zurück, um die Gangster zur Strecke zu bringen.

Einmalige Aufführung am Freitag, 11. September um 21:00 Uhr.

Spielzeiten & Infos: HIER.

WHERE THE WAVES TOOK HER (OmU)

Regie: Jana Stallein

82 min / FSK folgt

Die Flucht über das Mittelmeer nach Europa ist für viele Menschen oft die letzte Hoffnung, Krieg, Verfolgung und Hunger zu entkommen. Da zunehmend auch Frauen und Kinder gezwungen sind, eine der gefährlichsten Fluchtrouten der Welt anzutreten, gehört eine Hebamme mittlerweile zur festen Besatzung eines Seenotrettungsschiffes. Der Film begleitet die erste Rettungsmission der Berliner Hebamme Anne-Katrin. Ihre Reise wird parallel zur Fluchtgeschichte der Frauen erzählt. Während wir mit Anne-Katrin das starke, weibliche Versorgungsteam an Bord kennenlernen und mit ihnen auf den Ernstfall vorbereitet werden, erzählen die geflüchteten Frauen auf einer besonders gestalteten visuellen Ebene aus Langzeitbelichtungen und in einem mit Wasser gefüllten Studio über das Leid, was die Flucht nach Europa für sie mit sich gebracht hat. Die Langzeitbelichtungen schaffen verwischte, poetische Bilder, die nicht nur zur Anonymisierung und zum Schutz dienen, sondern gleichzeitig auch die emotionale Brisanz der Situation auf eine neue Art und Weise vermitteln. Auf dem Schiff treffen die Welten der Frauen und der Crew dann für einen kurzen Moment aufeinander, bevor die Frauen in Italien ankommen und eine weitere Reise ins Ungewisse startet.

Spielzeiten & Infos: HIER.

THAT’S WHY THE LADY IS A CHAMP (OmU)

Regie: David Michôd

135 min / FSK folgt

West Virginia, Ende der 1980er: Die rebellische Christy (Sydney Sweeney) trotzt allen kleinbürgerlichen Konventionen der amerikanischen Provinz und lässt sich nicht den Mund verbieten. Zum Missfallen ihrer konservativen Mutter (Merritt Wever) stellt sie ihr schlagkräftiges Talent auch im Boxring unter Beweis. Mit ungezügelter Energie, geballten Fäusten und knallharter Disziplin erregt die junge Frau in dieser männerdominierten Welt schnell Aufsehen. Als der erfahrene Trainer und Manager Jim Martin (Ben Foster) sie unter seine Fittiche nimmt, steigt sie zur Knockout-Königin auf, die bald große Arenen füllt. Auch privat werden die beiden ein Paar und heiraten. Doch hinter den Kulissen entwickelt sich ihre Beziehung zu einem wahren Albtraum. Jim, misstrauisch und machtbesessen, kontrolliert jeden ihrer Schritte und finanziert seinen extravaganten Lebensstil mit ihren Preisgeldern. Während Christy im Boxsport als Champion triumphiert, ringt sie abseits des Rampenlichts verzweifelt um Selbstbestimmung und letztlich sogar ums nackte Überleben. Um sich aus dieser Spirale der Gewalt und Manipulation zu befreien, muss sie sich dem härtesten Kampf ihres Lebens stellen…

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Filme gegen Rechts: BERND – OPERATION GERMANENKIND

Regie: Cornelius Schwalm

98 min / ab 16 Jahren

Bernd arbeitet als Schauspieler mit Behinderung in einem linken Berliner Künstlerkollektiv. Mit ihrem neuen Stück reisen sie nach Peenemünde, das vor allem für die Raketenentwicklung in der einst dort stationierten Heeresversuchsanstalt bekannt ist. Bernd, der zunehmend vom Dritten Reich fasziniert ist, demonstriert seine rechten Tendenzen: laut, sexistisch, rassistisch, respektlos – ein Affront gegen jede moralische Gewissheit der Gruppe. Mit jeder seiner Provokationen zerbricht zunehmend mehr von ihrer Toleranz. Aus Haltung wird Hass, aus Humanismus Gewalt. Am Ende prügeln jene, die sich für die besseren Menschen halten, wie Barbaren auf ihn ein – und aus Demokraten werden exzentrische Wutbürger. Eine Dystopie über Moral, Macht und die dünne Haut der Demokratie.

Am Dienstag, 23. September um 19:00 Uhr in Anwesenheit von Regisseur Cornelius Schwalm.

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FÜR IMMER 16

Regie: Brezel Göring

74 min / ab 16 Jahren

Früher waren Helene, Oskar und Charlotte beste Freunde, doch dann zerstritten sie sich. Nun treffen sie nach vielen Jahren wieder aufeinander und wollen einen gemeinsamen Urlaub miteinander verbringen – um der alten Zeiten willen. doch dann stößt Rudolph zu ihnen und damit beginnen die Probleme erst, weil sich alle drei in ihn verlieben.

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WAS HABEN WIR GELACHT

Regie: Eva Müller u. Isabel Schneider

98 min / ab 12 Jahren

WAS HABEN WIR GELACHT erzählt die Geschichte des Unterhaltungsfernsehens der 90er Jahre erstmals aus Frauenperspektive. Maren Kroymann, Hella von Sinnen, Bettina Böttinger, Gaby Köster und Esther Schweins blicken zurück auf ihr Werk und eine Zeit, in der Frauen im Fernsehen vor allem Beiwerk waren, als Pointen dienten und weiblicher Humor als Quotenkiller galt. Eine ganze Generation wurde so vor allem durch männliche Unterhalter sozialisiert – durch „Wetten, dass…?”, die „Harald Schmidt Show” und später “TV total”. Wie hat uns diese Zeit geprägt? Und was hat Witzigsein mit Macht und Gleichberechtigung zu tun? Dieser Film ist eine Zeitreise zurück zu den Lachern der 90er. ‘Was haben wir gelacht’ – oder vielleicht auch nicht?

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