Das gut versteckte Arthouse-Kino im weltberühmten Kunstzentrum Alte Baumwollspinnerei.

KREUZER Klassiker des Monats: Einmalige Super Sonder 35mm OV Vorstellung, Mittwoch, 14.Januar, 19:00 Uhr:

INHERENT VICE (OV)

Regie: Paul Thomas Anderson

150 min / ab 16 Jahren

Mit einer Einführung von Lars Tunçay.

Los Angeles, 1970: Der dauerbekiffte Privatdetektiv Doc Sportello bekommt überraschend Besuch von seiner Ex-Freundin Shasta, die ihn in eine verworrene Verschwörung hineinzieht. Ihr neuer Liebhaber – ein reicher Immobilienmogul – soll entführt werden, und Shasta bittet Doc um Hilfe.
Schon bald verliert sich Doc in einem Labyrinth aus korrupten Polizisten, Sekten, Surfern, gescheiterten Hippies und zwielichtigen Geschäftsleuten. Nichts ist, wie es scheint, und zwischen Paranoia, Nostalgie und Chaos versucht er, die Wahrheit zu finden – oder zumindest nicht völlig den Überblick zu verlieren.

Los Angeles, 1970: Stoner private investigator Doc Sportello is unexpectedly visited by his ex-girlfriend Shasta, who pulls him into a bizarre conspiracy. Her new lover—an influential real-estate magnate—may be the target of an abduction plot, and she asks Doc for help.
As Doc starts digging, he finds himself entangled in a surreal web of corrupt cops, mysterious cults, surfers, burnout hippies, and shady businessmen. Reality blurs with paranoia as he tries to make sense of a case that grows stranger at every turn.

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SORRY, BABY (engl. OmU)

Regie: Eva Victor

104 min / ab 12 Jahren

Agnes, eine junge Literaturprofessorin in Neuengland, wird nach einem traumatischen Erlebnis aus der Bahn geworfen. Während ihr Umfeld zur Tagesordnung übergeht, kämpft sie mit dem Gefühl, festzustecken. In fünf Kapiteln und über mehrere Jahre hinweg begleitet der Film ihren Weg zurück zu sich selbst – getragen von scharfem Humor und der bedingungslosen Unterstützung ihrer besten Freundin. In ruhigen Bildern und mit feinem Gespür für Zwischentöne erzählt SORRY, BABY von der Suche nach Orientierung, wenn das eigene Leben aus den Fugen gerät und von der unermesslichen Kraft von Freundschaft. Ein tröstlicher Film, der lange nachwirkt. SORRY, BABY ist das kraftvolle Spielfilmdebüt von Eva Victor – eine kluge und zärtliche Geschichte über Heilung, Freundschaft und stille Selbstbehauptung. Produziert von Barry Jenkins, Adele Romanski und Mark Ceryak (MOONLIGHT, AFTERSUN) und vielfach ausgezeichnet (u.a. Waldo Salt Drehbuchpreis beim Sundance Film Festival 2025), markiert der Film den Auftakt einer neuen Stimme im zeitgenössischen US-Independent-Kino – mit feinem Gespür für leise Momente, scharfem Humor und voller erzählerischer Klarheit.

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Yi Yi (mand. OmU)

Regie: Edward Yang

174 min / ab 16 Jahren

NJ Jian, seine Frau Min-Min und ihre beiden Kinder sind eine typische Mittelklassefamilie, die sich ihre Wohnung in Taipeh mit Min-Mins älterer Mutter teilt. NJ ist Teilhaber einer Computerhardware-Firma, die im letzten Jahr große Gewinne erzielt hat, aber bald bankrott gehen wird, wenn sie nicht umsteuert. Er findet Gefallen an der Idee, sich mit Ota, einem innovativen Entwickler von Spielesoftware aus Japan, zusammenzuschließen, und verbringt gerne Zeit mit dem charmanten und weltgewandten Japaner. Für die Jians beginnt es an dem Tag, an dem Min-Mins Bruder A-Di heiratet, bergab zu gehen. An diesem Tag erleidet Min-Mins Mutter einen Schlaganfall und wird im Koma ins Krankenhaus gebracht, aus dem sie möglicherweise nie wieder erwachen wird. Es ist auch der Tag, an dem NJ Sherry trifft, seine erste Jugendliebe, eine Frau (die inzwischen verheiratet ist), die er seit zwanzig Jahren nicht mehr gesehen hat.

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THERAPIE FÜR WIKINGER (dt. und dän. OmU)

Regie: Anders Thomas Jensen

116 min / ab 16 Jahren

Nach 15 Jahren wegen Bankraub wird Anker aus dem Gefängnis entlassen. Die Beute hat damals sein Bruder Manfred vergraben, der seit seiner Kindheit an einer Identitätsstörung leidet. An das Geld und daran, wo er es vor 15 Jahren vergraben hat, kann sich Manfred nicht mehr erinnern. Anker bringt seinen Bruder daher zurück in ihr gemeinsames Elternhaus, in der Hoffnung, dies könnte die Erinnerung an sein früheres Ich auslösen – denn Anker hat keine Zeit zu verlieren: Sein Komplize von damals, Friendly Flemming, ist ihnen auf den Fersen und beansprucht die Beute für sich…

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ONE BATTLE AFTER ANOTHER (engl. OmU)

Regie: Paul Thomas Anderson

162 min / ab 16 Jahren

Der abgehalfterte Revolutionär Bob (DiCaprio) fristet sein Dasein in einem Rausch aus Drogen und ständiger Paranoia. Eine der wenigen Konstanten in seinem Leben weit abseits der Gesellschaft ist seine temperamentvolle, unabhängige Tochter Willa (Infiniti). Als sein Erzfeind (Penn) nach 16 Jahren plötzlich wieder auftaucht und Willa verschwindet, macht sich der ehemalige Aktivist verzweifelt auf die Suche nach ihr. Vater und Tochter müssen sich dabei den Konsequenzen stellen, die aus Bobs einstigen Handlungen erwachsen sind.

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EIN EINFACHE UNFALL (pers. OmU)

Regie: Jafar Panahi

104 min / ab 16 Jahren

Als der Automechaniker Vahid zufällig auf den Mann trifft, der ihn mutmaßlich im Gefängnis gefoltert hat, entführt er ihn, um Vergeltung zu üben. Doch der einzige Hinweis auf Eghbals Identität ist das unverkennbare Quietschen seiner Beinprothese. Auf der Suche nach Gewissheit wendet sich Vahid an einen zerstreuten Kreis anderer, inzwischen freigelassener Opfer. Doch je tiefer sie in ihre Vergangenheit eintauchen und je mehr ihre unterschiedlichen Weltanschauungen aufeinanderprallen, desto größer werden die Zweifel: Ist er es wirklich? Und was hieße Vergeltung überhaupt?

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BUGONIA (engl. OmU)

Regie: Giorgos Lanthimos

125 min / ab 16 Jahren

Zwei von Verschwörungstheorien besessene junge Männer entführen die einflussreiche Geschäftsführerin einer großen Firma, überzeugt davon, dass sie eine Außerirdische ist, die plant, die Erde zu zerstören. Nach seinem mit vier Oscars® ausgezeichneten Meisterwerk Poor Things bringt Ausnahmeregisseur Yorgos Lanthimos (The Lobster) mit seinem neuesten Geniestreich BUGONIA nun eine skurrile Sci-Fi-Komödie auf die große Leinwand. In den Hauptrollen von BUGONIA glänzen die zweifache Oscar®-Preisträgerin Emma Stone (La La Land) in ihrer bereits fünften Zusammenarbeit mit Lanthimos sowie der Oscar®-Nominierte Jesse Plemons (Kinds of Kindness), Kultstar Alicia Silverstone (The Killing of a Sacred Deer), Comedian Stavros Halkias (Let’s Start a Cult) und Newcomer Aidan Delbis.

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SENTIMENTAL VALUE (norw. / engl. OmU)

Regie: Joachim Trier

133 min / ab 12 Jahren

Nach dem Tod ihrer Mutter stehen die Schwestern Nora (Renate Reinsve) und Agnes Borg (Inga Ibsdotter Lilleaas) vor der Herausforderung, sich mit ihrem entfremdeten Vater Gustav (Stellan Skarsgård) auseinanderzusetzen – einem einst gefeierten, inzwischen weitgehend in Vergessenheit geratenen Regisseur. Nora hat ihre Karriere als Theaterschauspielerin kompromisslos verfolgt, während Agnes ein ruhigeres Leben mit Familie und festem Beruf gewählt hat. Gustav hat ein neues Drehbuch verfasst und bietet seiner Tochter Nora die Hauptrolle an. Doch sie lehnt das Angebot entschlossen ab. Auf einer Retrospektive seiner Filme in Frankreich trifft Gustav auf die erfolgreiche Hollywood-Schauspielerin Rachel Kemp (Elle Fanning), der er schließlich die ursprünglich für Nora vorgesehene Rolle überträgt. Als die Dreharbeiten in Norwegen anlaufen, sieht Gustav eine letzte Gelegenheit, sich seinen Töchtern wieder anzunähern und das zerrüttete Familienverhältnis zu heilen.

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IN DIE SONNE SCHAUEN

Regie: Mascha Schilinski

149 min / ab 16 Jahren

Ein abgeschiedener Vierseitenhof in der Altmark. Die Wände atmen seit über einem Jahrhundert das Leben der Menschen, die hier wohnen, ihren Geschmack, ihr Sein in der Zeit. IN DIE SONNE SCHAUEN erzählt von vier Frauen aus unterschiedlichen Epochen – Alma (1910er), Erika (1940er), Angelika (1980er) und Nelly (2020er) – deren Leben auf unheimliche Weise miteinander verwoben sind. Jede von ihnen erlebt ihre Kindheit oder Jugend auf diesem Hof, doch während sie ihre eigene Gegenwart durchstreifen, offenbaren sich ihnen Spuren der Vergangenheit – unausgesprochene Ängste, verdrängte Traumata, verschüttete Geheimnisse. Alma entdeckt, dass sie nach ihrer verstorbenen Schwester benannt wurde und glaubt, dem gleichen Schicksal folgen zu müssen. Erika verliert sich in einer gefährlichen Faszination fu¨r ihren versehrten Onkel. Angelika balanciert zwischen Todessehnsucht und Lebensgier, gefangen in einem brüchigen Familiensystem. Nelly schließlich, die in scheinbarer Geborgenheit aufwächst, wird von intensiven Träumen und der unbewussten Last der Vergangenheit heimgesucht. Als sich ein tragisches Ereignis auf dem Hof wiederholt, geraten die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart ins Wanken. Einen großen, epochalen Film hat Mascha Schilinski mit IN DIE SONNE SCHAUEN geschaffen, eine Grand Tour in die feinsten Verzweigungen der Gefühlswelten dieser vier Frauen. IN DIE SONNE SCHAUEN zielt dabei auch auf unsere Gegenwart und unser sich akut veränderndes Erleben von Geschichte und dem Epochenwandel. Ein Film, der sich tief in unsere Wahrnehmung bohrt und die Sensation dort inszeniert, wo das Empfinden am Flüchtigsten ist: im schnell verblassenden Gefühl von Zeit.

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AMRUM

Regie: Fatih Akin

93 min / ab 12 Jahren

Amrum, 1945: Das Ende des Zweiten Weltkrieges steht unmittelbar bevor. Um seine Mutter in den letzten Kriegstagen zu unterstützen, ist sich der zwölfjährige Nanning für nichts zu schade. Er geht Seehunde jagen oder nachts fischen, Hauptsache, am Ende des Tages steht was zum Essen auf dem Tisch. Doch nachdem der Frieden eingekehrt ist, steht die Familie vor völlig neuen Problemen.

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